Felix Neureuther

| Geburtsdatum | 26. März 1984 |
| Geburtsort | Garmisch-Partenkirchen |
| Wohnort | Garmisch-Partenkirchen |
| Skiverband | DSV |
Erfolge:
| 1. | Platz | Weltcup Slalom Garmisch-Partenkirchen 2010 |
| 1. | Platz | Weltcup Slalom Kitzbühel 2010 |
| 1. | Platz | Moskau Parallelslalom 2009 |
| 1. | Platz | Teamweltmeisterschaft Bormio 2005 |
| 2. | Platz | Weltcup Slalom Garmisch-Partenkirchen 2007 |
| 4. | Platz | Slalom Weltmeisterschaft Val d’ Isere 2009 |
| Hobbys: | Fußball, Autos, mit Freunden etwas unternehmen |
| Kontakt: | Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. |
| Internet: | www.felix-neureuther.de |
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Go Felix
Bereits zur Alpinen Ski Weltmeisterschaft 2011 geht Felix Neureuther mit seinem Modell Giga an den Start, das nicht nur optische, sondern auch funktionelle Innovationen beinhaltet.Beim „Giga“ wurde vor allem Felix‘s Wunsch, aus Unterhand-Protektor und Handschuh eine Einheit zu bilden, nachgegangen. Mit Hilfe einer neuartigen Stulpenkonstruktion kann der Protektor optimal eingeschoben werden und wird mit einem Rundum-Klettverschluss fest fixiert. Für zusätzliche Schock-Absorbierung sorgt ein neues Hartplastik-Padding auf der Stulpe. Auf der Innenseite des Index-Fingers und Daumens verschafft eine Grip-Zone aus rutschfestem Material extreme Robustheit und perfekten Griff. Die Handaußenkante und der Daumen wurden durch Paddings verstärkt, um Schläge von den Stangen abzudämpfen. Auch die Daumenkuppe wurde bei diesem Model verstärkt. Weiter verfügt der Handschuh über eine Rennsport-orientierte Vorkrümmung und den bewährten Knöchelschutz, der ein optimales Abgleiten an der Stange garantiert.
Die Handschuhmodelle der beiden Ski-Asse, Viktoria und Felix, gibt es im nächsten Winter auch als Replika-Modelle, sowohl für Erwachsene als auch für Kinder. Neben den Modellen „Gigala“ und „Laxo“, welche identisch zu den Pro-Modellen sind, gibt es von beiden Rennläufern drei weitere Kindermodelle, die sich in Design, Materialien und Funktionen an denen der Profis orientieren. Alle Handschuhe enthalten die Unterschrift der Ski Stars!
Interview mit Felix Neureuther
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Frage: Wie ist Deine Vorbereitung auf die Saison gelaufen? Was hast Du im Sommer so getrieben? Felix Neureuther: Leider verletzte ich mich Ende des Winters beim Skitesten an der Schulter und musste mich im April operieren lassen. Die Rehabilitation verlief planmäßig, nicht zuletzt dank der Unterstützung von Martin „Mascht" Auracher und Max Merkel, „meinen“ Physiotherapeuten vom Schliersee. Trotzdem zieht sich so eine Schulter-Reha in die Länge und ich konnte erst Mitte Juli wieder konsequent ins Training einsteigen. F: Die Heim WM verlief nicht wie gewünscht. War es letztendlich doch der Druck, der im Vorfeld der WM auch durch die Medien aufgebaut wurde? F.N.: Natürlich ist es etwas ganz Besonderes bei einer Heim-WM am Start zu stehen. Und klar will man auch zeigen, was man drauf hat. Noch dazu, wenn man den Hang von klein auf kennt und dort schon gewinnen konnte. Der Druck war groß, keine Frage. Aber im Endeffekt war es einfach nicht mein Tag. Ich konnte mein Potenzial an diesem Tag leider nicht umsetzen. Die Rennen danach lief es wieder richtig gut und ich hatte wieder großen Spaß am Ski fahren. F: Welche Rolle spielt die Psyche beim Skisport? Lässt sich ein Rennen tatsächlich im Kopf gewinnen? F.N.: Die Psyche spielt eine sehr große Rolle. Vor allem im Slalom, weil dort die Leistungsdichte extrem hoch ist. Die ersten dreißig Rennfahrer der Weltrangliste können ein Rennen gewinnen. Die Entscheidung über Sieg oder Niederlage fällt sicher zu einem ganz hohen Prozentsatz im Kopf. F:Wie holt man sich diese mentale Stärke? F.N.: Durch Rennpraxis und hohe Trainingsumfänge. Wenn man weiß, dass man gut drauf ist, dass man schneller sein kann als andere, und wenn man weiß, dass einen nichts aus der Fassung bringen kann, ist das ein erheblicher Vorteil. Idealerweise baut man sich dieses Selbstvertrauen und diese Sicherheit über Wettkämpfe auf. F: Wie oft bringt man einen Lauf genau so runter, wie man ihn sich vorgestellt hat? F.N.: Oft ist es so, dass man unten im Ziel ankommt und rätselt, wie man jetzt gerade unterwegs war. In dem Fall hat man sich extrem auf den Lauf konzentriert, nichts anderes wahrgenommen. Vergleichbar mit einer Fahrt durch den Tunnel. |
Manchmal schaue ich mir so einen Lauf auf Video an und denke: Boah, das war aber frech gefahren. Meist war ich dann auch sehr schnell unterwegs. Wenn man dagegen Fehler macht und die während des Rennens realisiert, ist es sehr schwer sich weiterhin auf das Wesentliche zu fokussieren. Man denkt sich, Mist! Und auf einmal ist man raus aus dem Tunnel und hadert mit den Fehlern. Wenn das passiert, ist die Gefahr groß, dass man sich zu stark von den äußeren Faktoren ablenken lässt. Vor zwei Jahren, als ich in Kitzbühel gewonnen habe, lief es bis zur letzten Zwischenzeit wie von alleine. Ich war im Tunnel. Ich habe gar nicht gemerkt, dass ich richtig gut unterwegs bin. Dann hab ich auf einmal vom Sprecher die letzte Zwischenzeit gehört: Und, oh, 79 Hundertstel vorne! Da schoss mir der Gedanke durch den Kopf: Oh, Mann, Junge, jetzt ruhig, ruhig, du bist vorne, riskier nicht mehr alles! Das hab ich auch gemacht, und es hat ja trotzdem noch gereicht. F: Wie oft hat man so einen perfekten Lauf? F.N.: Perfekte Läufe sind sehr rar. Man kann immer was besser machen. Ich kenn keinen Menschen, der für sich schon den perfekten Lauf gefahren ist. Es heißt ja immer, als Stephan Eberharter 2004 die Abfahrt in Kitzbühel mit 1,2 Sekunden Vorsprung gewonnen hat: Das war der perfekte Lauf. Ich bin mir aber sicher, dass Eberharter selbst Passagen hätte benennen können, die noch perfekter zu fahren gewesen wären. F: Zum perfekten Lauf gehört auch das perfekte Material. Die Firma Ziener entwickelt für Dich wieder ein neues Handschuhmodell, mit dem Du ab Januar 2012 unterwegs sein wirst. Wie wichtig sind dir Handschuhe? F.N.: Ein Handschuh ist sehr wichtig: mit ihm hält man den Stock. Es ist wichtig, dass man ein gutes Griffgefühl hat, an den Händen geschützt ist und nicht auskühlt. Natürlich muss ein Handschuh darüber hinaus auch gut aussehen! So wie Ziener Handschuhe. Die sind hoch funktionell und sehen sehr gut aus. Ich fahre am liebsten mit meinem Pro-Modell. F: Klar, wenn man die Möglichkeit hat daran mitzuarbeiten! F.N.: Das macht mir tatsächlich sehr viel Spaß. Wenn man seine eigenen Erfahrungen bei der Entwicklung eines Produktes einfließen lassen kann, hat man am Ende einen besonderen Bezug dazu und man verlässt sich auch zu hundert Prozent darauf. So ein Handschuh ist optimal auf die Bedürfnisse von Rennfahrern |
abgestimmt. Für uns Profis ist es wichtig, dass man sich mit seinem Material wohl fühlt und zu hundert Prozent darauf vertrauen kann. F: Wie sehr hat sich der Handschuh seit Deiner Kinderzeit verändert? F.N.: Im Handschuhbereich hat sich viel verändert. Wenn ich darüber nachdenke, mit was für Lappen ich damals gefahren bin, als wir Kinder waren. Da hat sich schon enorm viel verändert. Beispielsweise baut man heute Handschuhe mit Karbonschutz. Das wäre vor Jahren noch undenkbar gewesen. F: Was für eine Rolle spielt der HS im Kontext der gesamten Ausrüstung? F.N.: Nur weil man einen anderen Handschuh anhat, fährt man nicht automatisch eine Sekunde schneller, das ist klar. Dennoch ist der Handschuh für mich sehr wichtig, weil er schützt und warm hält. Man bemerkt diese wichtigen Funktionen von Handschuhen sehr schnell, wenn sie nicht optimal passen oder im Ernstfall keine Protektion bieten. Handschuhe sind wie Schutzschilder und unerlässlich beim Skisport. F: Das Herrenteam des DSV hat Zuwachs bekommen, Fritz Dopfer hat in der letzten Saison eine ordentliche Leistung abgeliefert. Denkst Du, dass Dir die Konkurrenz im eigenen Team gut tut und ihr im Team bessere Leistungen erzielen könnt? F.N.: Neben Fritz sind da noch einige sehr gute Skifahrer im Team. Leider hat sich Andreas Strodl gleich zu Beginn der vergangenen Saison verletzt. Er war gut in Form und kann vor allem im Speedbereich wie Stephan Keppler Top-Ten-Platzierungen erzielen. Einem großen, starken Team anzugehören macht ganz klar mehr Spaß als die Einzelkämpferrolle zu übernehmen. F: Was sind Deine Ziele für die kommende Saison für den Slalom und Riesenslalom? F.N.: Ich möchte im Slalom ganz vorne dabei sein und wieder auf dem Podest jubeln. Im Riesenslalom fühle ich mich immer wohler. Noch fehlt mir ein Top-Ergebnis, aber ich arbeite weiter hart daran. |









